Hospizdienst

Wenn ein Patient „austherapiert“ ist, kann gegen die Krankheit selbst oft nicht mehr viel getan werden – aber für den Menschen können wir noch sehr viel tun.

Sterbeforscher fanden heraus, dass die Zeit des Sterbens jedoch noch ein ganz intensives Leben bedeuten kann. Lebensbegleitung bis zuletzt und wo immer möglich, sollte in einer vertrauten Umgebung geschehen, also möglichst zu Hause mit der Familie und im gewohnten sozialen Umfeld.

Für diese Patienten, aber auch für Patienten, die aufgrund Ihrer Erkrankung im Krankenhaus bleiben müssen, bieten wir im Rahmen unseres Dienstes eine psychosoziale Betreuung und Zuwendung an, und stehen als neutraler Ansprechpartner zur Verfügung. Wir fangen den Patienten und dessen Angehörige auf, die in dieser schweren Zeit von Sorgen und Ängsten gezeichnet sind.

Martin Luther sagte:

„Und wenn morgen der jüngste Tag wäre, so würde ich heute noch mein Apfelbäumchen pflanzen.“

Das ist Hoffnung, Liebe und Lebensqualität bis zuletzt und ein Leben, bis wir Abschied nehmen. Es schützt uns ein klein wenig vor der Verdrängung des Todes.