Spendenlauf oder Marathon?

Die Frage nach der Laufdistanz, sprich ob Marathonlänge oder nicht, stellte sich Lucas U. vermutlich nicht am letzten Samstagmorgen. Als er um 10:15 Uhr seinen Lauf im Mittweidaer Stadion am Schwanenteich antrat, wollte er für einen guten Zweck an den Start gehen. Das er damit aber gleichzeitig eine absolute Spitzenleistung erbringt, war vielleicht schon in seinem Kopf.  4 Stunden später und es war vollbracht … sein Clou, seine Meisterleistung.

Mit stolzen 112 Stadionrunden, zu je 400 Meter Länge, erreichte er gegen 14:15 Uhr seinen Triumph und erntete den Applaus, der noch anwesenden Teilnehmer sowie Organisatoren. Ganze 44.800 Meter legte er in dieser Zeitspanne zurück und machte viele damit sprachlos. Mit ihm übertrafen auch Christoph P. und Christina F. diese magische Marathondistanz von 42.195 Meter und ebenso überwand Franziska H. fantastische 100 Runden, Chapeau dafür!!!

Sie und weitere knapp 190 Läufer brachten insgesamt die fabelhafte Rundenzahl von 5.348 zu Stande. Das sind “wahnsinnige” 2.139.200 Meter oder wieder in Marathonlänge umgerechnet fast 51 Läufe. Mit diesen sportlichen Glanzpunkten konnte sich Marcus F. nicht messen - wollte er aber auch absolut nicht. Er ist Sponsor des 6. Spendenlaufes in Mittweida und zählt damit seit 3 Jahren als Geschäftsführer von emb Chemnitz zu den Läufern mit Herz. Angefangen beim Sponsoring für die Tochter und später für die Nachbarskinder ist er dem Gedanken des Helfens und somit Gutes in der eigenen Region zu vollbringen, treu geblieben. Neben ihm dankt der Ambulante Hospizdienst Domus und der Ambulante Hospizdienst Lebensperle den weiteren Sponsoren, wie u.a. - der Stadt Mittweida für die Nutzung des Stadions, dem LV Mittweida für die technische Organisation, dem Eventservice Andreas Mende, der Gaststätte und Pension  Moritzburg, der Volksbank Mittweida, den Frankenberger Backwaren, dem LMK  Krankenhaus Mittweida, dem SC 1990 Altmittweida, der Werkschule Milkau, dem Rechtsanwalt  Schulze, der ATG Chemnitz, der Gemeinde Seelitz sowie vielen fleißigen Helfern und privaten Unterstützern für ihren Einsatz und ihre wertvolle Zeit vor Ort. Ohne ihre tatkräftige Mitwirkung wären diese sportlichen Sternstunden nicht realisierbar.

Wenn beim Betrachten der hochgeladenen Bilder Vieles “kinderleicht” aussieht, manche nahezu entspannt über die Zielgerade laufen, so ist allen der Gedanke und die Bedeutung der Worte Palliativ/Hospiz bewusst … “Unheilbar kranken und sterbenden Menschen ein möglichst selbstbestimmtes, schmerzarmes und würdevolles leben bis zum letzten Atemzug zu ermöglichen.” … wir sagen Danke!!!